Weihnachtskarten – so oder so

 

Ich bin kein Weihnachtskartentyp., d.h. ich versende keine. Doch ich freue mich, wenn ich Karten erhalte :-) . Dieses Jahr allerdings ist mir wie nie zuvor aufgefallen, welche Unterschiede es gibt.  Damit meine ich nicht die Optik. Sondern die Energie, die daraus erkennbar wird. Ich habe Karten erhalten, bei denen ich gespürt habe – vielleicht zusätzlich sensibilisiert durch meine Serie Business & Love -, dass sie liebevoll ausgesucht und geschrieben wurden. Über diese Karten habe ich mich sehr gefreut.

Und es kam die eine oder andere, bei der ich gar nicht wusste, ob ich gemeint war. Massenfertigung, Massensendung. Schade um das Porto, kann ich in diesen Fällen nur sagen. Oder sogar: Keine Karte wäre besser gewesen als so eine. Absender waren Unternehmen, von denen ich das ganze Jahr nichts gehört hatte und die sich jetzt zu Weihnachten wohl auf ihren Adressbestand besannen. Vielleicht sehen sie so eine Aktion sogar als Marketingmaßnahme an, wer weiß.

Marketing, wie ich es verstehe und meinen Klienten vermittle, hat nur zum Teil mit äußeren Aktivitäten zu tun, und ganz viel mit Marketingenergie. Der Empfänger spürt -  der eine mehr, der andere weniger -,  welche Energie hinter einer Aktivität steckt.

Wie sind Ihre Erfahrungen damit?

Bildnachweis:

Christian v.R. / pixelio.de

 

Monika BirknerMonika Birkner, Strategieberaterin und Business Transformation Coach, unterstützt Selbstständige und Unternehmer (KMU), ihr Business auf die nächsthöhere Stufe zu bringen und dabei Erfolg, Erfüllung und Sinn zu verbinden.
 
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14 Kommentare

  1. Posted 20. Dezember 2012 at 23:09 | Permalink

    Liebe Frau Birkner,

    das ist wirklich ein Thema, das jedes Jahr wieder aktuell ist. Ich habe dazu mal in meinem Blog die Do´s und dont´s für Selbständige aus meiner Sicht zusammengetragen.

    www.energetischeunternehmensberatung.de/…

    Ich finde, dass Weihnachtsgrüsse schreiben an die “Lieblingskunden” eine schöne Gelegenheit für uns Selbständige ist, uns für die Wertschätzung, die sie uns entgegengebracht haben, zu bedanken. Das ist eine schöne Geste, aber sie muss ehrlich und von Herzen kommen, sonst geht sie nach hinten los.

    in diesem Sinne, schöne Feiertage
    Barbara Steldinger

    • Posted 28. Dezember 2012 at 15:21 | Permalink

      Liebe Frau Steldinger,

      Ihren Do’s und Dont’s kann ich mich voll anschließen. Danke für den Hinweis.

  2. Posted 21. Dezember 2012 at 09:06 | Permalink

    Hallo Frau Birkner,

    ich bin seit ein paar Jahren “Weihnachtskartenfan” und verschicke an die Menschen, die mir wichtig sind, von mir ausgewählte Karten. Zu den Empfängern gehören “Lieblingskunden”, sehr gute und nahe Kollegen sowie Unterstützer / Dienstleister. Für mich ist es ein wunderbarer Anlass, Dankbarkeit zu zeigen für Erfahrungen und Entwicklungen meiner Kunden, an denen ich teilhaben durfte, für die reichhaltige Begleitung von Weggefährten und eben auch von Menschen, die mich durch Ihre wundervollen Kompetenzen persönlich und unternehmerisch unterstützt und begleitet haben.

    Worüber ich immer wieder den Kopf schüttele und was ich gar nicht mag sind unpersönliche Posts im Netz, Massen-Mailings oder sogar weihnachtlich getarnte Werbemails – all das landet bei mir gleich im Papierkorb. Das sollte man wirklich lassen. Vor Weihnachten geht das wirklich nach hinten los. Und auch zu Jahresbeginn ;-)

    Wunderschöne Feiertage
    Volkert Brammer

    • Posted 28. Dezember 2012 at 15:23 | Permalink

      Lieber Herr Brammer,

      so eine Karte zu erhalten, zeugt wirklich von Wertschätzung und ist ein echtes Geschenk. Und als Empfänger spürt man/frau den Unterschied sehr deutlich. Danke!

  3. Posted 21. Dezember 2012 at 17:48 | Permalink

    Liebe Frau Birkner,
    Sie haben die Sache mal wieder auf den Punkt gebracht.

    Was mir besonders gefällt: dass man besser gar nichts schickt, als einen schlechten Eindruck zu hinterlassen.

    Da stehen ‘Ihre’ Weihnachtskarten wirklich als Symbol, auch für andere Formen der Kommunikation.

    Vielen Menschen ist, glaube ich, gar nicht bewusst, welche Wirkung uninspirierte Texte haben und wie viel man sich damit kaputt machen kann.

    Lieben Gruß,
    Carsten Wendt

    • Posted 28. Dezember 2012 at 15:33 | Permalink

      Hallo Herr Wendt,

      danke schön für Ihr Feedback. Ja, ich denke wirklich, dass in manchen Fällen eine nicht geschriebene Karte besser ist als eine, die mehr Schaden anrichtet, als Gutes zu bewirken.

  4. Posted 23. Dezember 2012 at 11:43 | Permalink

    Liebe Frau Birkner,

    Sie schreiben mir da aus der Seele. Frei nach dem Motto “Wenn du es tust, tue es tapfer”. Oder eben gar nicht.

    Ich schreibe nur persönliche Weihnachtskarten, von Hand und mit einem individuellen Bezug zum Empfänger. Er soll sich schließlich wiederfinden und vor allem eines: darüber freuen

    Herzliche Grüße
    Sabine Dinkel

    • Posted 28. Dezember 2012 at 15:39 | Permalink

      Liebe Frau Dinkel,

      “Wenn du es tust, tue es tapfer” gefällt mir:-). Ich denke, dass das Schreiben von Weihnachtskarten auch Freude machen kann, eben dann, wenn man/frau es so tut, wie Sie es beschreiben.

  5. Posted 28. Dezember 2012 at 14:32 | Permalink

    Hallo Frau Birkner,

    ich habe auch interessante Erfahrungen mit Weihnachtskarten dieses Jahr machen dürfen. Eine hat mich tierisch genervt, weil sie mich anschrie: Hallo, du weißt was du nun zu tun hast, wieso hast du dieses Jahr noch nicht gespendet? (Dazu folgt auch noch ein Blogbeitrag auf meinem Blog…).

    Eine andere, die nur einen kurzen Weihnachtsgruß beinhaltete, aber ein wunderbar liebevoll selbstgemachtes Bild eines Tannenbaum mit Kugeln, in denen sich die Gesichter der Mitarbeiter befanden, erfreute mich sehr. Von meinem einzigen und erklärten Lieblingsreisebüro. (Ja, ich habe noch so etwas. Ein Reisebüro.)

    Als ich Ihren Beitrag gerade so las, kam mir der Gedanke, vielleicht hat es gar nicht so viel damit zu tun, wie persönlich die Karten gestaltet werden. Bzw. vielleicht ist hier weniger deutlich mehr?

    Man spürt tatsächlich die Intension der Karten. Und wenn diese einen einfach nur an eine sehr gute Dienstleistung erinnert, die man während des Jahres in Anspruch genommen hat und angenehme Erinnerungen weckt, dann ist das wunderbar. Alles richtig gemacht, in dem Fall.

    Liebe Grüße und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches, schönes neues Jahr wünsche ich!

    • Posted 28. Dezember 2012 at 15:42 | Permalink

      Liebe Frau Braunger,

      Ihr Beispiel des Reisebüros zeigt sehr schön, wie wichtig die Absicht ist. Wer nur ein bisschen sensibel ist, kann diese erspüren. Die äußere Form ist dann nur noch zweitwichtig.

  6. Posted 30. Dezember 2012 at 17:53 | Permalink

    Hallo Frau Birkner,

    Karten auswählen, einen halben Tag reservieren, schreiben, frankieren, ab in den Briefkasten und Freude, wenn wiederum Karten bei mir eintrudeln, ab auf die Fensterbank und sich einige Tage/ Wochen daran erfreuen :-)

    Frohe letzte Tage 2012 und einen guten Start in das Neue Jahr!
    Silke Bicker

    • Posted 2. Januar 2013 at 05:20 | Permalink

      Liebe Frau Bicker,

      so einfach kann es sein:-). Noch viel Freude an Ihren Karten.

  7. Posted 4. Januar 2013 at 12:39 | Permalink

    Moin liebe Frau Birkner,
    Ihr Blogbeitrag ist ja schon etwas her, doch das Thema Weihnachtskarten hat für mich gerade eine besondere Bedeutung. Eigentlich habe mich dem Schreiben der Karten bislang entzogen, habe eher zu Neujahr eine schön aufgemachte Mail an alle, die mir wichtig sind gesandt, das ein oder andere Mal auch eine extra produzierte Karte. Bislang ging es mir darum, getreu meinem Unternehmensnamen Schwung fürs neue Jahr zu geben. In 2012 war das anders. Diesmal wollte ich vor allem Danke sagen an all die Menschen, die 2012 zu einem wirklich besonderen Jahr für mich gemacht haben. Und das geht mir einer Weihnachtskarte einfach besser als mit einem Neujahrsgruß. Beim Unterschreiben jeder Karte floß mir denn auch ein liebevolles Danke über die Lippen und ich fühlte mich für einen Moment verbunden mit dem Adressaten. Über Tage habe ich die (extra gedruckten) Karten unterschrieben und handschriftlich adressiert und frankiert und zur Post getragen. Das hat mir in der Vorweihnachtszeit eine solche Ruhe und Besinnlichkeit geschenkt, das ich darauf gar nicht mehr verzichten möchte. Kein Stress, nein, es war eine echt schöne Zeit.
    Die lieben Rückmeldungen auf meine Karte zeigen, dass diese besondere Form der Energie auch angekommen ist. Damit potenziert sich meine Dankbarkeit und meine Verbundenheit nochmal. Keine Neujahrskarte hatte bisher soviel Energie.
    Viele liebe Grüße von Dörte Behrmann

  8. Posted 4. Januar 2013 at 17:09 | Permalink

    Liebe Frau Behrmann,

    danke schön für diesen Beitrag und die besonderen Facetten der Energie, die daraus deutlich werden. Ein von Herzen kommendes “Danke” für etwas, das in der Vergangenheit lag, hat einen anderen Charakter als ein Neujahrsgruß, der mehr nach vorne gerichtet ist. Und da ich selbst ja auch in den Genuß einer Karte von Ihnen gekommen bin, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass so eine Karte beim Empfänger “ankommt” – in jeglicher Hinsicht. Danke nochmals!

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