An Facebook scheiden sich die Geister. Ich kenne Selbstständige, die dort regelmäßig aktiv sind, und andere, für die Facebook so etwas wie der Beelzebub höchstpersönlich ist.
Ich selbst liebe Facebook mehr und mehr, weil ich merke, dass sich dort Gespräche entwickeln und persönliche Beziehungen entstehen. Und diese sind ein wichtiger Bestandteil der Sichtbarkeitsstrategie, die ich für mich selbst praktiziere und auch an meine Kunden weitergebe.
Denn Geschäfte wurden und werden auch in Zukunft zwischen Menschen gemacht. Und gerade in einer Zeit der Informationsüberflutung sind persönliche Beziehungen so etwas wie ein Filter. Informationen, die aus dem eigenen Netzwerk kommen, werden tendenziell eher wahrgenommen bzw. genutzt, als fremde Informationen.
Allerdings finde ich Facebook arg gewöhnungsbedürftig und in seinen Funktionen teilweise unübersichtlich und unklar. Insofern freue ich mich sehr, Annette Schwindts Blogpost “Best of Facebook Tipps” entdeckt zu haben. Dabei handelt es sich um eine Sammlung früherer Beiträge zu den wichtigsten Fragen, die der PR-Berateri, Facebook-Expertin und Autorin von Das Facebook-Buch immer wieder gestellt werden.
Die Tipps betreffen:
- Vor allem anderen
- Grundlagen
- Geschäftliche Nutzung
- Wenn etwas nicht funktioniert
- Hinweise auf ihr Handbuch.
Danke schön, liebe Frau Schwindt, für diesen nützlichen Service.
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Monika Birkner, Strategieberaterin und Business Transformation Coach, unterstützt Selbstständige und Unternehmer (KMU), ihr Business auf die nächsthöhere Stufe zu bringen und dabei Erfolg, Erfüllung und Sinn zu verbinden.
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4 Kommentare
Gerade an dem Punkt “… persönliche Beziehungen entstehen.” scheiden sich meiner Erfahrung nach die Geister deutlich. Für viele sind virtuelle Beziehungen mit Menschen, denen man z.T. nie begegnet ist, keine “echten” Beziehungen”.
Ich habe gerade vor ein paar Tagen noch so eine fruchtlose Diskussion geführt.
IMHO entstehen sogar schon Beziehungen, wenn man Wissen, Haltungen bzw. Gefühle miteinander teilt.
Wenn ich beispielsweise Links zu bestimmten Themen teile, die manchmal vielfach weitergeteilt (“shared”), sehe ich daran, dass diese Themen meine mehr oder weniger guten (Online-)”Freunden” ebenfalls bewegen.
So entstehen manchmal kollektive Gefühle der Begeisterung oder auch der Ablehnung/Empörung.
Ich finde, so etwas kann durchaus verbinden und eine Art Beziehung manifestieren.
Oder umgekehrt:
Ich frage oder bitte um etwas in den virtuellen Raum und bekomme oft schon nach Sekunden/Minuten das Gewünschte (Antwort oder sogar Dinge) – und das manchmal sogar von Menschen, die mir gar nicht sooo nahestehen, wie Freunde aus dem so gepriesenen “echten Leben”.
Die Beziehungen, die im Netz entstehen sollen ja nicht die herkömmlichen, unmittelbaren Beziehungen ersetzen, aber bereichert wird das Spektrum durch sie allemal.
Wer das nicht versteht und sich nicht wenigstens ein bisschen dafür öffnet, lässt einen wichtigen Zug ohne sich abfahren und wird in Zukunft von vielen Dingen ausgeschlossen sein, die unsere Zukunft gestalten – so auch von bestimmten wirtschaftlichen und politischen Prozessen.
Schade für diejenigen!
Viele Grüße
Ralf Neuhäuser
Hallo Herr Neuhäuser,
danke für diesen wichtigen Kommentar. Ich arbeite ja seit vielen Jahren virtuell, zum Beispiel mit Telefoncoachings im Einzel-Setting sowie Coaching-Programmen via Telefon und Internet. Und mehr und mehr nutze ich Social Media.
Im Laufe der Jahre habe ich gemerkt, dass es drei Gruppen gibt: Eine Gruppe, die sofort offen ist für virtuelle Kontakte. Eine zweite Gruppe, die strikt darauf beharrt, dass eine persönliche Begegnung unerlässlich ist. Und eine dritte Gruppe, die anfangs skeptisch sein mag und dann irgendwann selbst diese Vorgehensweisen übernimmt.
Heute versuche ich nicht mehr, jemanden zu überzeugen, dass es virtuell auch gut geht, wenn die Anfangsoffenheit nicht vorhanden ist. Ich akzeptiere diese Sichtweise und halte mich an diejenigen, mit denen es besser zusammen passt.
Allerdings denke ich auch, dass durch die Social Media eine Bewegung in Gang gekommen ist, die sich immer weiter ausbreiten wird. Diese positiven Erfahrungen, die Sie nennen, kenne ich auch.
Ich betrachte diese Menschen nicht alle als Freunde, mit denen ich sehr persönliche Themen besprechen würde. Doch ich kenne auch das, dass man sich in einer virtuellen Gruppe sehr persönlich austauschen kann.
Liebe Frau Birkner,
Sie haben recht. Auch ich habe es mittlerweile aufgegeben, bestimmte Menschen für Facebook zu motivieren. Diese Energie setze ich lieber in Beziehungen ein, wo ein “digitaler Gleichklang” besteht.
Und das es funktioniert, haben wir beide ja schon miteinander erfahren. Und irgendwann werden wir uns bestimmt auch persönlich kennenlernen, da bin ich mir ganz sicher
Liebe Frau Zecher,
“digitaler Gleichklang” – das klingt gut. Was das Kennenlernen betrifft: Wann und wo es auch stattfinden mag, ich freue mich darauf.