„Noch ein Rückblick?“ habe ich mich gefragt. Haben Sie davon nicht ohnehin schon genug? Doch was wäre, wenn Sie durch die folgende Übung auf neue Erkenntnisse kommen? Wenn Ihnen Zusammenhänge klar werden, die so klar noch nicht waren? Wenn Ihnen dieser Rückblick helfen könnte, im nächsten Jahr eine völlig neue Ebene zu erreichen? Denn schließlich ist das der Sinn eines Rückblicks.
Ein Rückblick dient der Zukunft – für uns alle
Ein Rückblick dient der Zukunft, nicht der Vergangenheit. Und ich möchte, dass Sie – unabhängig davon, wie Sie dieses Jahr abschließen – eine größere und bessere Zukunft haben als jemals zuvor.
Mein Eindruck ist, dass es dabei nicht nur um Sie geht. Sondern dass wir kollektiv an der Schwelle zu einer höheren Entwicklungsstufe stehen. Je mehr Menschen diesen Schritt bewusst vollziehen, desto einfacher ist es für alle.
Jeder Rückblick lohnt sich also, wenn er den nächsten Entwicklungssprung erleichtert.
Und damit genug der Vorrede. Es geht los mit einer vielleicht überraschenden Aufforderung, nämlich:
Lassen Sie Ihr Bankkonto sprechen
Keine Sorge, ich will nicht das Bankgeheimnis außer Kraft setzen. Sie brauchen mir auch nicht zu erzählen oder zu schreiben, wie viel Geld Sie auf dem Bankkonto haben.
Doch ich bin überzeugt, dass der Stand auf Ihrem Bankkonto – und natürlich auch dessen Entwicklung im Laufe des Jahres – viel über Sie und Ihr Business aussagen.
Ihr Geldstand spiegelt in perfekter Weise den Stand Ihres Denkens und Handelns. Daher schlage ich Ihnen vor, ihn als Aufhänger für einige Fragen zu nutzen.
Die Antworten mögen nicht immer angenehm sein. Doch wenn Sie daraus die passenden Konsequenzen ziehen, haben Sie damit ein hervorragendes Sprungbrett für das neue Jahr.
Und das auch dann, wenn Geld für Sie nicht „der“ Maßstab ist. Für viele meiner Leser spielt Geld nicht die entscheidende Rolle. Doch Geld ist ein treuer, weil schonungsloser Spiegel.
Was Sie von Ihrem Bankkonto lernen können
Lassen Sie sich von den folgenden Anregungen inspirieren, sich über wichtige Themen Ihres Lebens und Ihres Business noch klarer zu werden, damit Sie nicht unbesehen Ihre bisherigen Verhaltensweisen fortführen, sondern bewusste Entscheidungen treffen. Und sich so die Zukunft erschaffen können, die Sie wirklich erleben möchten.
- Ihr Bankkonto sagt Ihnen, wie der aktuelle Stand ist und die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr.Überraschen Sie diese Zahlen, weil „Geld nicht so wichtig“ ist? Oder sind Sie sich Ihrer finanziellen Situation bewusst?Wertschätzen Sie Geld? Oder betrachten Sie es als notwendiges Übel, ignorieren Ihre Zahlen und setzen Ihre Kreativität ein, um den Mangel zu verwalten, statt damit Wert zu schaffen?Welche Konsequenzen hatte Ihre bisherige Haltung zum Umgang mit Geld und Ihren Zahlen? Hat sie Ihnen und Ihrem Business gut getan?
- Ihr Bankkonto erinnert Sie daran, dass Ihre Einnahmen den Wert Ihrer Leistungen für Ihre Kunden widerspiegeln.Was haben Sie im Laufe dieses Jahres getan, um noch mehr Wert für Ihre Kunden zu erschaffen? Was haben Sie getan, um noch mehr potenzielle Kunden in den Genuss Ihrer Leistungen kommen zu lassen?Was haben Sie unterlassen aus Angst vor Ablehnung? Oder weil Sie meinten, noch nicht gut genug zu sein, oder aus sonstigen Gründen? Wie könnte Ihr Konto aussehen, wenn Sie sich getraut hätten?Wie könnten Sie mit dem Geld, was Sie zusätzlich hätten verdienen können, noch mehr Wert schaffen?
- Ihr Bankkonto zeigt Ihnen, welche Wertvorstellungen sich in Ihrem Ausgabeverhalten widerspiegeln.Wie planvoll oder spontan und wofür geben Sie Geld aus? Welchen Gegenwert erhalten Sie dafür?Geht Ihr Geld in Konsumausgaben, die außer kurzfristiger Befriedigung keinen Gegenwert bieten, oder in Investitionsausgaben, die Ihnen selbst und/oder Ihrem Business weiteres Wachstum ermöglichen?Mit anderen Worten: Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten oder lassen Sie es unter Ihren Fingern zerrinnen?
Was sonst kann Ihr Bankkonto noch über Sie, Ihr Verhältnis zum Geld und Ihr Business erzählen? Was kann es insbesondere sagen über die Relation zwischen dem vorhandenen Potenzial und dem, was Sie tatsächlich daraus gemacht haben?
Sprungbrett auf die nächsthöhere Ebene
Ihre Erkenntnisse zu den vorstehenden Fragen sind das Sprungbrett, von dem aus Sie die nächsthöhere Ebene erreichen können.
Stellen Sie sich einfach vor, welche Antworten Sie sich selbst in einem Jahr geben möchten, wenn Sie diese Fragen noch einmal durchspielen.
Wenn Ihnen das klar ist, brauchen Sie „nur“ noch die nötigen Aktionsschritte in die Wege zu leiten, damit aus Ihren Wünschen Realität wird.
Bei beidem, sowohl der Klarheit über die Zukunft, die Sie sich erschaffen möchten, wie auch dem Weg dorthin, unterstütze ich Sie gerne.
Ab Januar gibt es spannende neue Angebote dazu.
Alle 10 bis 14 Tage neu: Mein Business Transformation Letter.












3 Kommentare
Liebe Frau Birkner,
wie immer stellen Sie die richtigen und treffsicheren Fragen, die auch mich in einigen Punkten mal wieder zum Nachdenken angeregt haben. Vor allem der Punkt, was ist mir meine Arbeit Wert. Tja, Frauen und Geld – Zwei Welten begegnen sich da häufig. Ich ertappe mich sehr häufig, wenn ich eine Klientin habe, die eher normal verdient, bei dem Gedanken: “Das ist ja richtig viel Geld für sie, was sie für mein Honorar bezahlen muss.” Ich berechne 80 € pro Zeitstunde, mache aber -wie auch heute bei meiner Einzelklientin geschehen- durchaus eine halbe Stunde mehr, ohne diese Zeit zu berechnen. Das ist ein Thema, an dem ich noch stetig arbeiten muss.
Ansonsten sind Ihre Rückblickfragen mal wieder sehr motivierend, in die Gänge zu kommen und noch mehr in Richtung Ausbau des eigenen Business zu tun. Ich habe in 2012 noch viel vor. Danke dafür.
Ich wünsche Ihnen schöne, erholsame Weihnachtstage und vor allem ein gutes, erfolgreiches und spannendes neues Jahr.
Herzliche Grüße aus Münster
Gerda Dellbrügge
Liebe Frau Birkner,
wie immer stellen Sie die richtigen und treffsicheren Fragen, die auch mich in einigen Punkten mal wieder zum Nachdenken angeregt haben. Vor allem der Punkt, was ist mir meine Arbeit Wert. Tja, Frauen und Geld – Zwei Welten begegnen sich da häufig. Ich ertappe mich sehr häufig, wenn ich eine Klientin habe, die eher normal verdient, bei dem Gedanken: “Das ist ja richtig viel Geld für sie, was sie für mein Honorar bezahlen muss.” Ich berechne 80 € pro Zeitstunde, mache aber -wie auch heute bei meiner Einzelklientin geschehen- durchaus eine halbe Stunde mehr, ohne diese Zeit zu berechnen. Das ist ein Thema, an dem ich noch stetig arbeiten muss.
Ansonsten sind Ihre Rückblickfragen mal wieder sehr motivierend, in die Gänge zu kommen und noch mehr in Richtung Ausbau des eigenen Business zu tun. Ich habe in 2012 noch viel vor. Danke dafür.
Ich wünsche Ihnen schöne, erholsame Weihnachtstage und vor allem ein gutes, erfolgreiches und spannendes neues Jahr.
Herzliche Grüße aus Münster
Gerda Dellbrügge
Liebe Frau Dellbrügge,
meine Erfahrung ist auch, dass “Frauen und Geld” ein ganz besonderes Thema ist. Die Erfahrungen, die Sie schildern, sind durchaus verbreitet.
Umso mehr freue ich mich, wenn Sie die Fragen nutzen, um noch mehr in die Gänge zu kommen.
Ein gutes neues Jahr für Sie.