Eine interessante Initiative gibt es in Offenbach. Sie nennt sich “Marktplatz für gute Geschäfte” und hat zum Ziel, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen zusammenzubringen. Am 16.09.2010 findet in der IHK Offenbach – nun schon zum dritten Mal – der diesjährige Marktplatz statt.
Das Prinzip ist einfach. Die gemeinnützigen Organisationen äußern Wünsche. Die beteiligten Unternehmen erbringen Sachleistungen, Beratungsleistungen oder auch körperlichen Einsatz wie im letzten Jahr beim Bau eines Hasenstalls.
Nur eins ist verpönt – Geld.
Allerdings soll es nicht das typische Gefälle geben, dass eine Seite gibt und die andere Seite empfängt. Idealerweise soll ein Austausch stattfinden. Beispielswiese können soziale Orgsanisationen ihre Räume zur Verfügung stellen.
Was hat man als Selbstständige(r) zu geben? Mit dieser Frage im Kopf ging ich Anfang der Woche zur Informationsveranstaltung. Sigrid Jacob, Leiterin des Freiwilligenzentrums Offenbach, sowie Teilnehmer aus den Vorjahren nannten einige Beispiele: Brainstorming für die Suche nach Sponsoren, Marketingtipps, einen Workshop zum Teambuilding.
Das Gute ist: Man muss vorher noch gar nicht genau wissen, was man anzubieten hat. Das kann sich aus der Situationsdynamik ergeben.
Wie lebhaft es letztes Jahr auf dem Marktplatz zuging, ist einem kleinen Film zu entnehmen, der auf der Website zu sehen ist.
Die Initiative in Offenbach steht nicht für sich allein. Auch in zahlreichen anderen Städten gibt es solche Ansätze.
Ich bin auf jeden Fall neugierig geworden und werde mich beteiligen.
Weitere Anmeldungen sind noch möglich. Mehr auf der Website des Marktplatzes Offenbach. Vielleicht sehen wir uns ja.
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Ein Trackback
[...] Vor kurzem habe ich auf die Veranstaltung “Marktplatz für gute Geschäfte” hingewiesen. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung, bei der Unternehmen und gemeinnützige Organisationen auf neue Art miteinander kooperieren. Die Unternehmen stellen Sachmittel, Beratung oder Arbeitskraft zur Verfügung. Die gemeinnützigen Organisationen empfangen nicht nur, sondern geben auch eine Gegenleistung, offerieren zum Beispiel ihre Räumlichkeiten. [...]