Monika Birkner

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Erfolg gegen alle Wahrscheinlichkeit

Von Monika Birkner | Dienstag, 13. Juli 2010

Zwei junge Mädchen, Zwillinge, in der Türkei aufgewachsen, mit 15 Jahren nach Deutschland gekommen, ohne bis dahin Deutsch gelernt zu haben, gegen ihren Willen  einen  typischen Mädchenberuf erlernt, nämlich Friseurin – was kann daraus werden?

Nach üblichen Standards sind die Erfolgsprognosen bescheiden.

Doch die üblichen Standards gelten nicht für die beiden, um die es hier geht. Sie entschließen sich „Wenn wir schon in einem typischen Mädchenberuf arbeiten, dann wollen wir die Besten sein.“

Gestern Abend im Frankfurter Presseclub stellten die beiden Zwillinge Hatice Nizam und Ayse Auth sich und ihr Unternehmen Haarwerk vor. Sie haben den Sprung in die TOP-Liga geschafft, führen exklusive Salons in Frankfurt und München, haben Celebrities unter ihren Kundinnen, erscheinen in den Medien, machen gute Gewinne – und wirken dabei doch ganz natürlich.

Die Veranstaltung wurde von Iku.Net organisiert, einem noch recht jungen Netzwerk für interkulturelle Unternehmerinnen, und von dessen Präsidentin Işınay Kemmler souverän moderiert.

Hier ein paar Notizen, die ich mir während der Interviews gemacht habe, in loser Reihenfolge mit persönlichen Kommentaren dazu. Eine der beiden Schwestern, Ayse Auth, hat auch ein Buch veröffentlicht mit dem ungewöhnlichen Titel „Freiheit schmeckt wie Tränen und Champagner“. Ich habe es noch nicht gelesen, doch bin schon sehr neugierig darauf.

Vielleicht machen die folgenden Notizen mit den persönlichen Anmerkungen von mir Sie auch neugierig:

Also: Haben Sie Mut zum Erfolg.

Welche Erfahrungen haben Sie mit den genannten Prinzipien? Welche Meinung haben Sie dazu?

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2 Leserkommentare zu “Erfolg gegen alle Wahrscheinlichkeit”

  1. Petra Schuseil:
    14. Juli 2010 um 07:50 Uhr

    Guten Morgen Frau Birkner, schön, dass wir uns bei der IKU.NET Veranstaltung getroffen haben. Auch ich habe gestern über das Zwillingspaar im Blog geschrieben. Vieles was die beiden ansprachen und umsetzen, kenne ich aus meiner eigenen Selbständigkeit: Das Dran-bleiben, das Weiter-Machen, das Aus-Probieren … Hier ist der Link zu meinem Beitrag über die beiden sympathischen Frauen:
    petraschuseil.wordpress.com/2010/07/13/m…

    Treffen wir uns im Salon HaarWerk?

  2. Monika Birkner:
    14. Juli 2010 um 15:57 Uhr

    Liebe Frau Schuseil,
    auch ich habe mich sehr über das Wiedersehen gefreut – dem ja noch einige folgen können.
    Danke für den Hinweis auf Ihre “Nachlese” zu der Veranstaltung. Ich habe dort sofort einen interessanten Satz gefunden (s. dazu mein Kommentar zu Ihrem Artikel).

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