Vor ein paar Tagen hatte ich darüber geschrieben, dass nicht nur, aber gerade in Krisenzeiten bisherige Geschäftsmodelle überprüft und weiter entwickelt werden müssen. Dazu passt ein Artikel in der WELT, auf den ich durch Burkhard Schneider aufmerksam wurde. Dort werden zehn Unternehmen porträtiert, die auch in der Krise gute Umsätze respektive Gewinne machen. Die Unternehmen stammen aus ganz verschiedenen Branchen und ich will nicht auf alle Details hier eingehen.
Sehr interessant finde ich das dort beschriebene Geschäftsmodell von Kochland. Eigentlich handelt es sich bei diesem Unternehmen um einen Versandhändler von Messern, Pfannen, Gewürzen und anderen Küchenutensilien. In Deggendorf gibt es außerdem Räumlichkeiten, die für Veranstaltungen und Kochkurse vermietet werden. Laut Aussagen des Inhabers in dem erwähnten Artikel soll die Vermietung bald mehr bringen als der Versandhandel.
Das ist – neben den in oben genanntem Artikel schon erwähnten Fällen – ein hübsches Beispiel dafür, wie aus Nebenleistungen ein eigenständiger Geschäftszweig werden kann und sich somit das Geschäftsmodell weiter entwickelt.
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