Öffnungszeiten im Home-Office

Heute habe ich Öffnungszeiten in meinem Home-Office eingeführt. Natürlich ist es noch zu früh für ein umfassendes Fazit. Doch die ersten Ergebnisse sind sehr ermutigend. Das Schild, das ich an die Tür gehängt hatte, wirkte wie eine Schranke. Während der Zeiten, in denen mein Büro gschlossen war, war ich wider Erwarten nicht in Versuchung, noch schnell ein paar Dinge zu erledigen. Dafür war/bin ich während der Bürozeit richtig produktiv.

Die schärfere Trennung, als ich sie sonst handhabe, zwischen Arbeit und persönlichem Leben, scheint beiden Bereichen gut zu tun.

Ich werde noch mit verschiedenen Zeiten experimentieren. Heute hatte ich später angefangen als sonst, eine längere Mittagspause gemacht und werde auch heute Abend früher Schluss machen. Parallel dazu experimentiere ich mit neuen Varianten des Zeitmanagements. Doch dazu später.

Ich bin gespannt auf die weiteren Erfahrungen.

Wie handhaben Sie es in Ihrem Home-Office? Ist es jederzeit geöffnet oder haben Sie auch feste Zeiten? Wenn das letztere der Fall ist, woran sind diese ersichtlich?

Alle 10 bis 14 Tage neu: Mein Business Transformation Letter.

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13 Kommentare

  1. Erstellt am 26. Februar 2009 um 19:11 | Permanent-Link

    Eine gute Idee, ein Schild mit den Öffnungszeiten aufzuhängen!
    Das werde ich auch gleich machen…

  2. Erstellt am 26. Februar 2009 um 19:23 | Permanent-Link

    geniale idee! mein home-office ist zwar integraler bestandteil meines wohnbereichs – aber ich kanns durch einen vorhang abtrennen. nun mach ich ganz “theatralisch” vorhang auf oder vorhang zu und an der deko klemmt ein schild mit den öffnungszeiten.
    herzensdank aus avalon – das dauerarbeiten ist vorbei and we do declare the games opened ;-)

  3. Erstellt am 26. Februar 2009 um 21:06 | Permanent-Link

    Ich mache mein Handy an und aus: um 09:00 und um 18:00 Uhr. Klappt schon seit Jahren sehr gut, stößt aber auf völliges Unverständnis bei Kunden, denen abends um 19:00 noch langweilig ist.

  4. Bettina Ramm
    Erstellt am 27. Februar 2009 um 11:51 | Permanent-Link

    Feste Arbeitszeiten, klar die hat man. Aber mit einem Schild, so richtig offiziell, bekommt das Ganze doch eine andere Note. Ich werde das auf jeden Fall ausprobieren und am Wochenende mein Schild gestalten.
    Meine Kunden haben mit meinen Bürozeiten, wegen der Kinder oft nur bis 15 Uhr, überhaupt keine Probleme.

  5. Monika Birkner
    Erstellt am 27. Februar 2009 um 17:01 | Permanent-Link

    Danke schön an Sie alle. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen Sie mit einem offiziellen Schild machen.

    @sevenjobs: Ich habe schon Anrufe von Interessenten am Sonntag oder am 24.12. mittags erhalten. Sie hatten gerade im Internet gesurft und riefen spontan an. Seitdem stelle ich mein Telefon auch ab.

    • Erstellt am 12. April 2011 um 14:23 | Permanent-Link

      Das mit der ständigen telefonischen Verfügbarkeit habe ich schon vor langer Zeit geändert. Mein Anrufbeantworter ist auf Dauerbetrieb. Dadurch kann ich jederzeit entscheiden, ob ich ans Telefon gehe oder eine Aufgabe zunächst zu Ende bringe.
      Auch die Idee mit den Öffnungszeiten finde ich genial. dazu mache ich mir in nächster Zeit ein paar Gedanken, wie ich dies umsetzen kann. Draußen an der Türe bringt mir das Schild nicht so viel, da ich eher das Problem habe, das Büro zu VERLASSEN.

  6. Erstellt am 27. Februar 2009 um 21:29 | Permanent-Link

    Ein “Schild” hänge ich nicht an die Tür, da dort niemand vorbei läuft :-) .
    Aber ich habe “innere” Geschäftszeiten, die ich je nach Situation einsetze.

    So schätze ich es ungemein, in den ersten Morgenstunden ungestört und konzentriert an einer wichtigen Sache zu arbeiten (Buch schreiben, Seminar vorbereiten etc.), ohne dass ich nach E-Mails schaue oder an das Telefon gehe.
    Da kann ich die Klingel abstellen (sonst ist meine Neugier zu groß :-) und habe dann auf das Band gesprochen, dass ich ab 10:30 Uhr persönlich erreichbar bin oder sie auf den AB sprechen sollen und ich dann zurück rufe.

    Wenn ich allerdings viel auf Seminaren unterwegs bin und nur wenige Tage zwischendurch im Büro, dann lasse ich das Telefon auch laut und gehe ran…

    Da ich aber oft schon sehr früh auf bin, klingelt die ersten Stunden ohnehin nichts. Da braucht es dann nur meine eigene “Disziplin”, nicht doch mal schnell E-Mails oder Blogbeiträge zu schauen.

  7. Monika Birkner
    Erstellt am 28. Februar 2009 um 11:23 | Permanent-Link

    Liebe Frau Klein,
    das Schild ist für mich selbst bestimmt, damit nicht Arbeitszeit und privte Zeit ineinander verfließen. Es ergänzt somit meine “inneren Geschäftszeiten”.

  8. Erstellt am 28. Februar 2009 um 15:32 | Permanent-Link

    Liebe Frau Birkner,
    Ihre Idee ist toll: einfach und wirkungsvoll, ich werde sie sofort ausprobieren. Das Schild stelle ich mir vor als eine Bremse für den Workaholic in uns. Und es rettet so unseren Feierabend… und damit die gute Verfassung, die wir ja für unser Business benötigen.

    Ihnen wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende, wahrscheinlich sind Sie jetzt out of office ;-)

  9. Monika Birkner
    Erstellt am 1. März 2009 um 19:55 | Permanent-Link

    Liebe Frau von Consolati,
    ja, genau so erlebe ich es. Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen.

  10. Erstellt am 24. März 2011 um 17:25 | Permanent-Link

    Auch ich werde kein Schild an meine Tür hängen, da es keiner sieht. Ich wohne allein und richte mir meine Arbeitszeiten über den Tag verteilt ein. Wenn ich einmal sitze und schaffe, dann steh ich meist erst wieder auf, wenn mir mein Popöchen vom Sitzen weh tut. Manchmal schwanken auch meine Konzentrationsphasen. Es kommt vor, dass ich vormittags gar nix gescheites zu Stande bringe, dafür aber abends, nachts und in den frühen Morgenstunden vor Energie nur so überlaufe. An anderen Tagen bin ich am Vormittag total auf Power, fall dafür 18.00 Uhr völlig entkräftet ins Bett. Ich richte mich in meinem Homeoffice nur nach einer Person: Nach mir!

    • Erstellt am 25. März 2011 um 07:40 | Permanent-Link

      @nebenverdienstonline: Sich bewusst zu sein, wann man produktive Phasen ist, ist auf jeden Fall hilfreich.

  11. Erstellt am 18. April 2011 um 14:27 | Permanent-Link

    Liebe Frau Bergmann,

    das mit dem AB ist auch eine interessante Lösung. Ich finde auch ein Schild vor der Tür nicht unwichtig. Denn im Laufe des Tages verlässt man ja mehrfach das Büro, selbst wenn es nur für ein paar Minuten ist. So kann man sich selbst immer wieder beim Hereinkommen daran erinnern, die nächste Pause oder den “Feierabend” gezielt zu planen, statt zu warten, bis man ganz erschöpft ist.

3 Trackbacks

  1. [...] Öffnungszeiten im Home-Office sind eine andere [...]

  2. Von Ein neues Niveau an Work-Life-Balance erreichen am 19. Januar 2011 um 09:34

    [...] Gerade im Home-Office kann das “der” springende Punkt sein, um eine Grenze zu markieren, Fahren Sie den PC herunter. Schließen Sie Tür zum Büro. Oder führen SIe “Öffnungszeiten” ein. [...]

  3. [...] ist darüber hinaus wichtig, klare Grenzen zu schaffen zwischen Arbeit und Freizeit. Die Einführung von Bürozeiten ist eine Möglichkeit [...]

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