Muss man Probleme haben, um ein Coaching in Anspruch zu nehmen?

Gelegentlich verlose ich ein Coaching und finde die Reaktionen immer wieder interessant. Neben Gewinnerfreude kommt es nämlich durchaus vor, dass Menschen angestrengt anfangen, nach einem Problem zu suchen, das sie ins Coaching einbringen können.

Doch Coaching braucht kein Problem.

Coaching, so wie ich es verstehe, dient dazu, dass Menschen sich klarer über ihre ureigenen Ziele werden und in die Lage versetzt werden, diese Ziele schneller und leichter zu erreichen, als es ohne Coaching der Fall wäre.

Von daher interessiert mich mehr, welche Ziele jemand hat, als welche Probleme er hat. Oder wenn das Wort „Ziel” unangenehme Assoziationen auslöst: Wo jemand hin möchte oder was er oder sie erreichen möchte.

Zwangsläufig gibt es eine Lücke zwischen der Ist-Situation und der gewünschten Situation. Diese Lücke zu überbrücken, kann Coaching helfen.

Wenn man will, kann man die Lücke als Problem betrachten. Doch mit dem Begriff „Problem” wird oft Leidensdruck assoziiert, Schwere oder sogar Unlösbarkeit.

Von daher ziehe ich das Bild von der Lücke vor.

Haben Sie damit ein Problem?

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4 Kommentare

  1. Erstellt am 5. Mai 2009 um 08:12 | Permanent-Link

    Wann verlosen Sie das nächste Coaching? Ich hätte da ein paar Ziele… ;-)

    Gruß
    Marcel Schreyer

  2. Erstellt am 6. Mai 2009 um 17:58 | Permanent-Link

    Liebe Frau Birkner,

    das sehe ich ganz genauso. Ich bin auch immer wieder überrascht wenn meine Kunden und Klienten fassungslos staunen, dass ich als langjährige Trainerin, Coach und Therapeutin mich “immer noch” coachen lasse . Auf so manch einer Stirn taucht dann ein ganz großes Fragezeichen auf: “Kann ich zu der überhaupt noch gehen, wenn die selbst anscheinend auch Probleme mit ihrem Leben hat?” Da muss ich dann immer ziemlich schnunzeln und sehe es gleichzeitig als wunderbare Gelegenheit an, den Wachstums- und Zeit/Energiespar-Aspekt eines Coachings rüber zu bringen. Ne, Probleme brauch ich für ein Coaching nicht. Ich tu mir einfach was Gutes und unterstütze mein eigenes Selbstcoaching. Und das ist ja ein lebenslanger Prozess!

    Herzliche Grüße an eine der besten Coachinnen, die ich mir gegönnt habe und weiterhin gönnen werde!

    Ihre Angelika Heinrich

    P.S. Ich hab jetzt übrigens neben meiner website auch ein Blog und würde mich freuen wenn Sie mich auch dort mal besuchen und bei Gefallen weiterempfehlen.

  3. Monika Birkner
    Erstellt am 7. Mai 2009 um 20:25 | Permanent-Link

    Hallo Herr Schreyer,
    Sie müssen nicht auf die nächste Verlosung warten. Es gibt noch andere Wege zu einem Coaching :-) .

  4. Monika Birkner
    Erstellt am 7. Mai 2009 um 20:30 | Permanent-Link

    Liebe Frau Heinrich,
    erst einmal herzlichen Dank für das Kompliment. “Ich tu mir was Gutes” finde ich eine tolle Einstellung, um Coaching in Anspruch zu nehmen.
    Auch meinerseits ein Kompliment für Ihr Blog. Ich werde es gleich in die Blogroll aufnehmen und sicher regelmäßig lesen. Der Verkaufsgarten hat mich spontan sehr angesprochen, aber auch die anderen Themen. Ich wünsche Ihnen, dass Ihr Blog schnell die Herzen vieler Leser/innen erobert.

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