Lange Links leserfreundlich kürzen

 

Einen interessanten Tipp zur Verkürzung von Links nennt Gitte Härter heute. Twi.bz hat gegenüber anderen Methoden den Vorteil, dass man noch erkennt, welche Seite sich hinter der URL verbirgt. Denn das ist ein Manko anderer Methoden wie zum Beispiel tinyURL, wie schon an früherer Stelle hier im Blog diskutiert.Mein Artikel über Teleseminare hat mit Twi.bz nur noch 33 Zeichen und sieht wie folgt aus:

http://monika-birkner.de.twi.bz/a

Der Original-Link hatte 90 Zeichen und sieht wie folgt aus:

http://blog.monika-birkner.de/2009/teleseminare-7-gruende-fuer-unternehmer-sie-anzubieten/

Wenn ich den Link mit tinyURL verkürze, wird daraus:

http://tinyurl.com/r4zwl2

Einen langen Link zu verkürzen, macht Sinn in E-Mails und Newslettern. Denn nicht alle Leser kommen mit Links zurecht, die sich über zwei Zeilen erstrecken. Welche Methode man nimmt, ist sicherlich zum Teil Geschmackssache. Ich finde die Transparenz sehr attraktiv und werde sicher damit experimentieren.

In der damaligen Diskussion hatte Michael Lalk vom Baudax-Blog darauf hingewiesen, dass im Hinblick auf Suchmaschinenfreundlichkeit bei externen Links wie zum Beispiel in der Blogroll eher der lange Link beibehalten bleiben solle. Ich nehme an, dass das nach wie vor gilt und bedanke mich nochmals für den Hinweis.

 

Monika BirknerMonika Birkner, Strategieberaterin und Business Transformation Coach, unterstützt Selbstständige und Unternehmer (KMU), ihr Business auf die nächsthöhere Stufe zu bringen und dabei Erfolg, Erfüllung und Sinn zu verbinden.
 
Hier können Sie den Business Transformation Letter kostenfrei abonnieren: http://blog.monika-birkner.de/newsletter/

6 Kommentare

  1. Am 20. Mai 2009 um 11:06 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Liebe Frau Birkner,
    das Verkürzen von Links ergibt meines Erachtens nur dann einen Sinn, wenn der Linktext zwingend mit der Linkadresse identisch sein muss. Das ist auf vielen Social Media Plattformen so.
    In Emails, Newslettern und überall, wo sie html verwenden können, ist es jedoch möglich, jeden Text, also im Extremfall auch nur ein einzelnes Zeichen mit jeder beliebigen URL zu verlinken. Deswegen sehe ich hier keinen wirklichen Bedarf für Linkkürzungen.

  2. Monika Birkner
    Am 20. Mai 2009 um 16:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Lieber Herr Schaub,
    gerade darum geht es mir, dass der Linktext möglichst klar zu erkennen gibt, was sich dahinter verbirgt. Denn es ist nicht schön, auf einen Link zu clicken, der nur aus zufälligen Zeichen besteht. Und lange Links gehen oft über eine Zeile hinaus und werfen Probleme auf, wenn man darauf clickt.

  3. Am 20. Mai 2009 um 17:26 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Liebe Frau Birkner,
    der Link aus Ihrem Beispiel könnte ja in einer Email oder einem Newsletter als Linktext so aussehen:

    teleseminare

    oder auch

    monika-birkner-teleseminare

    …und dann als Linkadresse die von Ihnen genannte, zweizeilige Langversion verwenden. Die wird für den Leser sichtbar, wenn er mit dem Mauszeiger über den Link fährt. Dann sind alle Wünsche erfüllt: funktioniert immer, da er nicht über mehrere Zeilen geht, ist gut lesbar, zeigt unverschlüsselt das Linkziel an und ist damit unverdächtig ;-)

  4. Monika Birkner
    Am 20. Mai 2009 um 17:54 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Lieber Herr Schaub,
    dazu würde ich gern mehr erfahren.

  5. Am 5. September 2009 um 11:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Liebe Frau Birkner,

    seit heute kann Ihr Blog selbst lange Links verkürzen. Beispielsweise wird der Link zu diesem Artikel verkürzt auf:
    blog.monika-birkner.de/89o

    Vorteile dieses Verfahrens:

    • man erkennt, welche Seite hinter dem verkürzten Link steckt
    • man ist unabhängig von externen Diensten, die ggf. nicht immer zuverlässig funktionieren
    • die eigene Linkpopularität steigt, da die verkürzten Links nun direkt auf die eigene Seite zeigen

    Unter jedem Artikel, rechts neben Twitter this!, ist jetzt der verkürzte Link zu finden (ich habe ihn ‘Twitter-Link’ getauft). Einfach markieren, kopieren und dann in einer E-Mail oder bei Twitter verwenden…

    Diese neue Funktion wird durch das WordPress-Plugin Twitter Friendly Links ermöglicht.

  6. Am 7. September 2009 um 20:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Lieber Herr Lamprecht,
    das ist ja eine geniale Lösung. Danke schön.

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