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Ein ungewöhnlicher Arztbesuch
Von Monika Birkner | Donnerstag, 26. März 2009
In der Advents-Aktion von innovativ-in hatte ich eine Rückenbehandlung des HEALING CONCEPTS®-Instituts von Dr. Sarah Schons gewonnen. Gestern war es soweit, meinen Gewinn in Empfang zu nehmen. Um es vorweg zu sagen – es war ein höchst ungewöhnlicher Tag, der mir ganz neue Erfahrungen und eine Rückenstärkung unerwarteter Art vermittelte.
Das begann bei den Details:
- Frau Dr. Schons bat mich, ihr vorab Fotos von mir am Arbeitsplatz zu schicken. Das hatte ich noch nirgendwo erlebt.
- ein Wartezimmer, in dem statt abgegriffener Lesezirkel-Regenbogenpresse interessante Bücher liegen
- freundliches Türkis statt kalt-weißer Kittel
- und eine schwanzwedelnde Begrüßung durch die drei Labradore, die allerdings in einem extra Raum waren, mit Wiedersehensfreude auf beiden Seiten (gehört vermutlich nicht zum Standardprogramm).
Es setzte sich fort bei den weiteren Maßnahmen:
- ein Gespräch, in dem ich mich verstanden fühlte
- ein vielfältiges Wissensrepertoire von Frau Dr. Schons, gepaart mit intuitivem Erfassen des Wesentlichen
- Unterlagen zum Nachlesen
- Wahlmöglichkeiten in jeder Situation, zum Beispiel bei der Entscheidung über die Behandlungsmethoden für meinen Rücken oder bei der Frage, ob ich während der Massage lieber reden oder schweigen wollte
- Ganzheitlichkeit des Ansatzes auch insoweit, als mein Rücken nicht isoliert gesehen wurde, sondern in Zusammenhang mit meiner Gesamtsituation
- ein traumhafter Spaziergang mit den Dogs am Rhein (das war allerdings noch ein Sahnehäubchen, das wohl nicht zum normalen Praxisprogramm gehört).
Und bescherte mir neue Erkenntnisse und Erfahrungen:
Glücklicherweise brauchte ich bisher nur selten einen Arzt aufzusuchen und habe unter meinen bisherigen Ärzten schon sehr gute kennen gelernt. Doch gestern ging es noch ein Stück weiter. Gestern hatte ich erstmals die Erfahrung, nicht nur behandelt zu werden, sondern voll und ganz in meiner Eigenart respektiert.
Das geht weiter als das Konzept vom mündigen Patienten. Dieses enthält immer noch das Erdulden, Ertragen, Behandeltwerden, also ein passives Element. Gestern habe ich mich überhaupt nicht in einer passiven Rolle gefühlt, sondern als kompetent, entscheidungsbefugt und handlungsfähig in Bezug auf meine Gesundheit. Mit anderen Worten: meine eigene Autorität in Bezug auf meine Gesundheit zu sein und sein zu dürfen.
Und das ist eine Rückenstärkung auf einer zwar subtilen, aber ganz fundamentalen Ebene. Kein Wunder, dass mein Gang danach aufrechter und beschwingter war. Danke schön, liebe Frau Dr. Schons. Das war ein wichtiger Tag für mich. Und er hat mir gezeigt, dass kein Weg zu weit ist, wenn es um den Arzt/die Ärztin des Vertrauens geht.
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26. März 2009 um 15:47 Uhr
Liebe Frau Birkner,
Sie haben Dr. Sarah Schons in ihrer Kompetenz und Einmaligkeit treffend beschrieben. Mir ist genau wie Ihnen direkt aufgefallen, dass Dr. Sarah Schons keine “Göttin in Weiß” ist, sondern mit ihren Patienten eine Beziehung auf Augenhöhe pflegt. Sie erfasst den Patienten ganz – ist eben eine Ganzheitsmedizinern, die all Ihr Können und Wissen auf verschiedenen Ebenen einfließen lässt. Es geht ihr also nicht eine schnelle, oberflächliche Diagnose, sondern um Tiefe, um die Seele des Menschen, der im Einklang mit dem Körper steht.
Nun habe ich das Glück, dass die Praxis von Doc Sarah nur 15 Minuten von mir entfernt ist. Ich bin dankbar zu wissen, dass sie da ist und ich Hilfe erfahre, die ich bisher noch nie bei einem anderen Arzt kennen gelernt habe.
26. März 2009 um 15:52 Uhr
Liebe Frau Birkner,
da liest man einen solchen Bericht und denkt sich: wow! Das ist etwas ganz aussergewöhnliches! Und ja, das ist es auch!
Aber auf der anderen Seite fragt man sich dann: Sollte eine solche Vorgehensweise gepaart mit Respekt, Wertschätzung und die Sicht auf den Menschen als Einheit nicht etwas sein, was (eigentlich) selbstverständlich ist? Sollte das nicht uns Ärzte auszeichnen? Es gibt wohl einen Unterschied zwischen Ärzten und Medizinern. Einerseits verursacht durch die marode Gesundheitspolitik aber auch durch die Beweggründe, die zu einem Medizinstudium führen oder geführt haben.
Und ja, Frau Dr. Schons hebt sich wohltuend von Masse ab. Von ihr kann so manch einer noch einiges lernen….
26. März 2009 um 18:09 Uhr
Oh, liebe Frau Birkner, herzlichen Glückwunsch. Ich liebe Rückenmassage sowieso und dann noch so wie von Ihnen beschrieben bei unserer lieben Sarah – *Wonne*. Da könnte ich neidisch werden, wenn ich es Ihnen nicht von Herzen gönnen würde.
Klein Wanda ist nun sicher auch schon groß…
Herzliche Grüße
Zamyat M. Klein
26. März 2009 um 21:05 Uhr
Liebe Frau Birkner,
da haben Sie wirklich das große Los gezogen. Gratuliere, das liest sich phantastisch. Solche Ganzheits-Medizin brauchen wir dringend. Das was Dr. Sarah Schons macht, liest sich wie eine Art Entfaltungsmedizin. Wunder-voll!
Gesundheit!
26. März 2009 um 22:15 Uhr
privat versichert?
27. März 2009 um 02:31 Uhr
Liebe Frau Birkner, ich freue mich mit Ihnen und sehe meine Vermutungen rund um Doc Sarah Schons bestätigt. Es tut so gut auf Augenhöhe behandelt zu werden … Noch bin ich in Hong Kong. Aber wenn ich mal ernsthaft Hilfe benötige, werde ich mich auf den Weg machen zu einer ganz besonderen Ärztin. Hoffentlich wandert sie nicht aus
. Morgengruß. Petra Schuseil
27. März 2009 um 09:02 Uhr
Könnte glatt Werbung für eine private Krankenversicherung sein.
27. März 2009 um 23:21 Uhr
@alle: Danke schön für die vielen Kommentare.
@Elita Wiegand: ich freue mich, dass Sie meine Erfahrungen teilen und dass Sie es auch so nah haben
@Gunilla Erdmann: Es gibt sicher einen Unterschied zwischen Medizinern und Ärzten und auch unterschiedliche Motivationen, warum jemand Medizin studiert
@Zamyat M. Klein: ja, Wanda ist eine richtige junge Dame geworden.
@Dagmar von Consolati: Entfaltungs-Medizin – wieder so eine wunderbare Wortschöpfung von Ihnen
@Petra Schuseil: falls sie ans Auswandern denkt, können Sie ihr ja Hongkong nahelegen
@sevenjobs und Alice: Die Art der Krankenversicherung ist das Eine, persönliche Werte sind das Andere. Mein ganzes Leben lang war es mir wichtig, mich an Körper/Geist/Seele weiter zu entwickeln. Ich habe viel Geld und Zeit in Bücher, Seminare, Workshops, Aus- und Weiterbildungen und Behandlungen verschiedenster Art investiert und werde das sicher weiterhin tun.
30. Juli 2010 um 13:38 Uhr
liebe frau birkner,
abgesehen von der freude, sie wiederzusehen, war ihr besuch auch für mich ein gewinn. soviel wertschätzung erlebt eine ärztin nicht oft von patientInnen… danke für diesen post! und: bleiben sie gesund…
3. August 2010 um 07:42 Uhr
Liebe Frau Dr. Schons,
Ehre, wem Ehre gebührt, hieß es früher mal. Danke für Ihre guten Wünsche. Ich tue mein Bestes. Und andernfalls weiß ich eine gute Adresse