Monika Birkner

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Die Einsamkeit von Solo-Unternehmern

Von Monika Birkner | Montag, 9. März 2009

Ein Problem, auf das ich immer wieder in der Arbeit mit Solo-Unternehmern treffe, ist Einsamkeit. Ich meine damit nicht unbedingt menschliche Einsamkeit, wenngleich auch die vorkommt. Nein, ich meine etwas, das sich eher als professionelle Einsamkeit bezeichnen lässt. Es ist niemand da, mit dem man Ideen diskutieren kann. Es ist niemand da, den man um Feedback fragen kann. Es ist niemand da, der einem den Spiegel vorhält.

Natürlich geschieht ein Teil dessen in Kundenbeziehungen. Doch das ist eine andere Situation. In Kundenbeziehungen geht es in erster Linie um den Kunden und seine Bedürfnisse. Dort ist nur beschränkt der Raum, um Eigenes zu diskutieren.

Wie gehen Solo-Unternehmer und -Unternehmerinnen mit der Einsamkeit um?

Ich habe immer wieder festgestellt, dass Gruppen von Gleichgesinnten sehr stärkend sind. Sogar für virtuelle Gruppen trifft das zu, wie sich zum Beispiel in meinem neun-monatigen Business Re-birthing-Projekt gezeigt hat.

Demnächst beginnt daher eine neue Gruppe. Mehr dazu in Kürze.

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7 Leserkommentare zu “Die Einsamkeit von Solo-Unternehmern”

  1. sevenjobs:
    9. März 2009 um 18:53 Uhr

    Ich bin zwar kein SOLOUnternehmer, aber ich habe starke Vorbehalte gegen Netzwerke. gerade Frauen schließen sich gerne in FRAUENnetzwerken zusammen. und beleuchten sich gegenseitig aus immer demselben Blickwinkel. Das ist mir zu einseitig.Ich suche bewußt das feedback von Männern, da diese anders denken, anders priorisieren, anders führen. So wie ich auch keine Tageszeitung lese, die meinen Ansichten entspricht, suche ich auch als Koorektiv lieber den gegensatz als die bestätigung.

  2. Monika Birkner:
    10. März 2009 um 20:51 Uhr

    Das kann ich gut nachvollziehen. Mir ist die Mischung auch lieber als reine Frauennetzwerke.

  3. Dagmar von Consolati:
    11. März 2009 um 11:57 Uhr

    Liebe Frau Birkner,

    ich durfte ja schon erfahren, wie hilfreich solche Gruppen (speziell die von Ihnen initiierten) sind und wie wichtig kollegialer Austausch (und Inspiration) zu den Themen des freien Unternehmertums ist.
    Sie machen mich neugierig, was Sie dieses Mal ausgeheckt haben. Bisher hatten Sie ja immer super spannende und W.E.R.T.volle Projekte kreiert!
    Neugierige Grüße

  4. Monika Birkner:
    11. März 2009 um 20:59 Uhr

    Liebe Frau von Consolati,
    danke für Ihren Kommentar. In ein paar Tagen gibt es mehr Info.

  5. Zamyat M. Klein:
    13. März 2009 um 05:29 Uhr

    Liebe Frau Birkner,

    ja, das ist ein wichtiges Thema.
    Meine Strategien:
    *** in der Tat virtuelle und reale Netzwerke. Sei es XING, seien es Regionalgruppen- Treffen von GABAL, BDVT etc.
    *** Ich bin in mehreren Berufsverbänden und Netzwerken Mitglied, wo eben solche Treffen, aber auch Kongresse stattfinden
    *** Virtueller Austausch wie beim Business Re-Birthing ist sehr unterstützend und inspirierend, weil es über eine längere Zeit geht und wir alle am gleichen Thema gearbeitet haben

    *** Ich habe eine Freundin und Kollegin, mit der ich sehr lange Jahre gemeinsam Seminare durchgeführt habe. Da “saß” also immer jemand hinten und konnte direktes Feedback geben
    *** Mit ihr tausche ich mich regelmäßig aus, wir haben jetzt sogar – endlich- ein festes monatliches Treffen organisiert, unser “KF ” = Kreativ und Klön- Treffen, wo wir die wichtigsten Dinge besprechen und uns sozusagen gegenseitig coachen. Zwischendurch dann per Telefon und Mail.

    *** Auch jetzt bei der Trainer- Ausbildung arbeiten wir zu mehreren und es ist öfter ein anderer Kollege mit im Raum.
    Außerdem machen wir auch täglich ausführliche Feedbacks mit den Teilnehmern,so dass ich gestern auch wieder wichtige Rückmeldungen bekam – und gleich zusammen mit den Teilnehmern umsetzen konnte.

    *** Eine gute Möglichkeite finde ich auch, gegenseitig zu hospitieren. Wenn man als Unbeteiligte/r hinten sitzt, bekommt man eine Menge mehr mit als wenn man mitten in der Aktion ist.

    *** Und Coaching ist teilweise natürlich auch hilfreich- was aber beispielsweise als Trainer die konkrete Arbeit im Seminar angeht, ist jemand, der wirklich dabei ist, zum Teil noch hilfreicher.
    Es kommt dabei aber auf die Fragestellung an.

  6. Monika Birkner:
    13. März 2009 um 21:57 Uhr

    Liebe Frau Klein,
    danke für Ihre interessante Aufstellung. Besonders gut gefällt mir das Kreativ- und Klön-Treffen.

  7. Arbeiten im Home-Office - von Magritte lernen | Monika Birkner:
    28. März 2009 um 23:39 Uhr

    [...] bringen sich Solo-Unternehmer in Arbeitsstimmung, speziell wenn sie im Home-Office arbeiten?Vielleicht kann der belgische Maler [...]

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