Monika Birkner

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Abwrackprämie und Co. – Wie Sie Kunden helfen können, Platz für Ihre Produkte zu schaffen

Von Monika Birkner | Montag, 20. April 2009

Was immer man von der Abwrackprämie hält – sie setzt offenbar Kreativität frei. So entdeckte ich vor ein paar Tagen die Anzeige eines Schuhhauses, das eine „Ablatschprämie” in Höhe von 10 Euro pro neu gekauftem Paar Schuhe im Mindestwert von 50 Euro gewährt. Bei Töpfen und Pfannen gibt es dieses Prinzip schon seit Jahren. Es lässt sich sicher auch für andere Produkte einsetzen. Denn manchmal müssen Kunden erst Platz schaffen, damit es Sinn macht, Neues zu kaufen. Allerdings kann ich  mir Lösungen vorstellen, die nicht – wie bei der Verschrottung von Autos – zu einer enormen Wertvernichtung führen, sondern im Gegenteil Mehrwert generieren.

Wie wäre es,

Welche Ideen fallen Ihnen noch ein?

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5 Leserkommentare zu “Abwrackprämie und Co. – Wie Sie Kunden helfen können, Platz für Ihre Produkte zu schaffen”

  1. Doc Sarah:
    21. April 2009 um 00:00 Uhr

    ich spende meine gut erhaltene kleidung seit jahren an ein frauenhaus, die computer one by one an die AWO und JumSchu ( JugendMedienSCHUtz – die sinn-volle alternative zu zensursula und co )
    - tja – aber kinderspielzeug – da muß ich passen – nintendo gabs hier noch nie ;-) und meine patenkinder sind waldörfler… selbst die brennen für ipods und iphones… digital natives eben – trotz rudolf steiner. und wir sind nur digital immigrants…
    dennoch: eine abwrackprämie für ihre wolf-, panda- und bären-patenkinder, die ich ihnen angedeigen ließ, würden sie nicht haben wollen… für alles geld der welt nicht.

    ich hoffe auf diese generation! werte statt ware.. ;-)

  2. Dagmar von Consolati:
    21. April 2009 um 07:48 Uhr

    Liebe Frau Birkner,

    wie wär’s, wenn Menschen ihre Probleme zum Recyclen bringen! Sie schauen sie noch mal an und zwar von einer ganz neuen Seite- mit den Augen anderer. Und können das “Nahrhafte”, Mobilisierende daran herausschälen, das sie zur Aktivität anstubst.
    Wir Coaches leben ja von den Problemen, die die Menschen plagen. Und helfen Projekte daraus zu machen, so haben Sie es ja mal formuliert…

    Jedenfalls biete ich das an. Und es ist eine wunderbare kreative Herausforderung. Wird auch gern angenommen.

  3. Annja Weinberger:
    21. April 2009 um 10:56 Uhr

    Liebe Frau Birkner,

    eine schöne Anregung! Und von meiner Seite: Wie wär’s mit einer Abschreib-Prämie?

    Immer mal wieder (vielleicht als Frühjahrsputz) die eigenen business-Texte durchforsten und alles “abschreiben”, was nicht mehr stimmig ist. Raus damit – und neue Worte finden für die Botschaften, die einem am Herzen liegen.

    Herzlichst,
    Annja Weinberger

  4. Michael (Baudax):
    21. April 2009 um 13:15 Uhr

    Abwrackprämie wird sicher das Wort des Jahres.
    Selbst unsere so trocken-technische Branche, der Baumaschinenhandel, hat das Wort für sich entdeckt und bietet Abwrackprämien an.
    Allerdings trotz der Prämie ist die Nachfrage keineswegs so, wie bei den Fahrzeugen, denn kein Kunde kauft, weil es die Prämie gibt. Unsere Kunden kaufen, wenn Bedarf ist.
    tinyurl.com/d6p2hu

  5. Monika Birkner:
    21. April 2009 um 20:46 Uhr

    @alle: ich bin begeistert von den kreativen Ideen. Vielleicht sollten wir uns mal in Politikberatung versuchen :-) .

    @ Dr. Schons: Dass Kinder schon Werte entdecken, stimmt hoffnungsvoll.

    @ Frau von Consolati: Coaching als Recyclingbranche ist ein interessanter Aspekt.

    @ Frau Weinberger: Die Abschreibprämie finde ich gut. Sie sollte aber von der Finanzbranche nicht missverstanden werden.

    @ Baudax: Herzlichen Glückwunsch zu Ihren Kunden.

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