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87 % der Deutschen an Lebenssinn interessiert
Von Monika Birkner | Dienstag, 7. April 2009
Zwar ist die Untersuchung schon ein paar Jahre alt (von 2006), aber nach wie vor interessant. 19120 Personen über 14 Jahre wurden um Zustimmung/Ablehnung der Aussage gebeten “Es ist wichtig, ein Ziel zu haben, das dem Leben Sinn gibt”. Auf einer Skala von 1 (trifft überhaupt nicht zu) bis 6 (trifft voll zu) haben sich 30 % der Befragten für die 6 entschieden, 34 % für die 5 und 23 % für die 4. Selbst wenn man nur die Antworten mit 6 und 5 zugrunde legte, wären es immer noch 64 % Zustimmungen.
Allerdings frage ich mich, wie viele Menschen ihr Leben entsprechend gestalten. Nach meiner zugegebenermaßen sehr subjektiven Einschätzung ist das eine kleine Minderheit. Wie ist die Diskrepanz zu erklären?
Haben Sie eine Erklärung? Oder sehe ich das Ganze zu pessimistisch?
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8. April 2009 um 19:11 Uhr
Wenn ich lese, was so alles über den Sinn des Lebens geschrieben wird,muß ich immer an meinen wunderbaren Philosophielehrer denken, der mitunter mit den Philosophen hart ins Gericht ging. Kamen wir auf den Sinn des Lebens, so war sein Standardsatz: “Der Sinn des Lebens ist der, den DU ihm gibst!”. Bei dem oft unerträglichen Geschwafel über den Sinn des Lebens ist dieser Satz für mich immer noch ein Volltreffer.
9. April 2009 um 19:16 Uhr
Hallo Herr Lalk,
dazu fällt mir noch ein anderer Satz ein: “Ich tue das, was ich kann, da,wo ich bin, mit dem, was ich habe.” Wer ihn beherzigt, wird es nicht schwer haben, seinem Leben Sinn zu geben.
2. August 2009 um 16:27 Uhr
Viele Menschen Klamern sich um ihren leben einem Sinn zu geben.An die Religion oder an irgend welche Ediologien die einem Einheitlichen Lebensinn fertreten und nicht selten diesen den Menschen aufzwigen wollen.Solche Menschen wollen Teil einer Gemeinschaft mit einheitlichen Lebensin sein weil sie arlein zu Schwach siend um sich den Leben zu stellen.Das erkent man daran das manche Menschen die sich in guten Zeiten nicht für Relgion interesiren sich ihr in Zeiten der Not und der Ferzweiflung plözlich Zuwenden.Deshalb siend auch so fiele Kirchliche Oganisazionen in drite Welt Ländern acktive,sie nutzen die Not und die Ferzweiflung der Menschen dort um ihren Glauben zu ferbreiten. Sich einem ganz eigenen Lebensinn zu schaffen dazu braucht man einem Starcken Charater,einem freien Geist und Kreativität
3. August 2009 um 20:10 Uhr
Sehr geehrter Herr oder sehr geehrte Frau Bademeck,
danke für Ihre interessanten Gedanken. Es gibt viele Wege, seinen Lebenssinn zu finden. Manchmal sind erst Umwege nötig, um seinen eigenen Weg gehen zu können. Und vielleicht sind es auch gar keine Umwege, sondern nötige Etappen. Wichtig ist, aus allen Erfahrungen zu lernen.
3. August 2009 um 21:34 Uhr
Hallo Frau Birkner,
ich teile Ihre Einschätzung, dass nur wenige Menschen Ihr Leben so gestalten, dass sie einen tieferen Sinn darin empfinden. Die Diskrepanz zwischen und dem weitverbreiteten Wunsch nach Sinn im Leben und einer anderen Wirklichkeit erkläre ich mir so: Die meisten Menschen wissen nicht, dass sie aktiv etwas unternehmen können, um ihr Leben als sinn-voll zu erleben. Ihnen fehlt die Vorstellung, WIE sie der Verwirklichung von Sinn näher kommen können. Ohne das Wissen (oder den Glauben?), dass ich etwas tun kann, ist es mir unmöglich, aktiv zu werden. — Meines Erachtens ist das Wissen um Möglichkeiten sinnvoller Lebensgestaltung auch dadurch verloren gegangen, dass in der Gesellschaft die Sinnfrage kaum gestellt wird, dass diese Frage nicht wahr genommen wird hinter dem (noch) herrschenden Prinzip der Gewinnmaximierung. — Ich bin jedoch optimistisch, dass sich etwas ändern wird. Denn viele Menschen begreifen angesichts der dramatischen Verhältnisse in der Welt, wohin es führt, die Sinnfrage zu vernachlässigen, und sie fangen neu an, nach Wegen für eine sinnvolle Lebensgestaltung zu suchen.
13. August 2009 um 19:54 Uhr
Sehr geehrter Herr Moller,
ja, das erlebe ich auch oft. Weil Menschen nicht wissen, “wie” sie etwas erreichen können, geben Sie von vornherein auf. Doch glücklicherweise gibt es Coaches, die gerade in solchen Situationen helfen