Manche Menschen sind jahre-, wenn nicht jahrzehntelang auf der Suche nach ihrer Lebensaufgabe, ohne dass sie das Gefühl haben, wirklich voran zu kommen. Sie scheinen ewige Suchende zu sein. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer, die eigenen Lebensaufgaben zu finden.Wer als Kind “Schnitzeljagd” gespielt hat, weiß im Grunde schon,worauf es ankommt: den ausgelegten Hinweisen zu folgen.
Auch das Leben gibt uns zahlreiche Hinweise, und zwar permanent. Das wurde mir bewusst, als mir dieser Tage einige Aufzeichnungen in die Hände fielen, die ich vor Jahren gemacht hatte. Die Themen, die ich dort notiert hatte, sind Themen, die mich auch heute noch bewegen, zum Beispiel:
- Integration von Spiritualität und Business
- Verbindung von persönlichem und geschäftlichem Wachstum
- Transformation von schwierigen Situationen
- Kreativität, kreative Prozesse und kreativer Lebensstil
- Vernetzung meiner Kunden.
Wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, tauchen diese Themen in der einen oder anderen Abwandlung immer wieder auf, wenn ich entsprechende Übungen in Seminaren oder beim Durcharbeiten von Büchern durchgeführt habe.
Und so geht es anderen auch. Jede/r hat bestimmte Themen – oft von Kindheit an -, die ihn/sie besonders interessieren. Jede/r hat bestimmte Werte, die ihm/ihr besonders wichtig sind.
Doch anders als bei der Schnitzeljagd aus der Kindheit werden diese Hinweise oft ignoriert. Man wartet vielleicht auf eine großartige Offenbarung des Lebenssinns, der Lebensaufgaben. Schön wäre es doch, wenn man morgens aus dem Fenster blicken und auf einer großen Plakatwand lesen könnte, was das Leben von einem erwartet. Oder wenn es klingelte und ein Besucher einem genaue Instruktionen gäbe. Doch derartiges geschieht wohl eher in Romanen oder in Filmen. Im “wirklichen” Leben sind die Hinweise etwas subtiler.
Doch sie sind vorhanden.
Und sie warten darauf, befolgt zu werden. Sie warten darauf, dass wir in Aktion treten. Sobald wir mit der Verwirklichung dessen beginnen, zu dem es uns zieht, erhalten wir auf mysteriöse Art und Weise Unterstützung.
Und auch das Umgekehrte kann geschehen: Dass dann, wenn wir die Zeichen zu lange ignorieren, das Leben uns etwas unsanfter daran erinnert. ichhabe einige Menschen kennen gelernt, die erst nach einer Erkrankung gewagt haben, ihren bisherigen beruflichen Weg zu verlassen, obwohl es schon lange innere Signale gab, dass dieser Weg nicht länger der richtige war.
Wie wäre es, die Suche nach dem Lebenssinn und der Lebensaufgabe aufzugeben? Damit meine ich nicht, dieses Thema zu ignorieren. Sondern ich meine, aus dem Modus des Suchens zu wechseln in den Modus des Handelns. Darauf zu vertrauen, dass das, was uns immer schon bewegt, in irgend einer Weise mit unseren Lebensaufgaben zu tun hat. Uns darauf einzustellen, dass wir durch das Tun mehr darüber hinausfinden, was das Leben von uns will, als durch unablässiges Grübeln.
Welches Projekt würden Sie – wenn Sie sich so verhielten – sofort in Angriff nehmen?
Zögern Sie nicht länger.
Fangen Sie an.
Am besten sofort.
Alle 10 bis 14 Tage neu: Mein Business Transformation Letter.












4 Kommentare
den sinn des lebens erkennen, ja, dass ist eine aufgabe. hat man den sinn gefunden, endlich, kann er in sekunden zerrinnen und fliesst davon…das leben ist ein fluss.
Natürlich können sich Dinge ereignen,die den Sinn, so wie er bisher gesehen wurde, möglicherweise in Frage stellen oder auch manches unmöglich machen.Doch meine Erfahrung ist, dass auch diese Ereignisse – wenn man sie irgendwann aus dem Rückblick betrachtet – sehr viel Sinn ergeben und für unser Wachstum wichtig sind. Ich erlebe es mehr und mehr so, dass alles, was geschieht,ein unentbehrlicher Puzzlestein im Gesamtbild ist.
Lebensaufgabe gefunden, oder nicht.
Ich muß sagen , dass ich bis jetzt nie über meine Lebensaufgabe/Berufung nach gedacht habe. Mein Fehler war sie wieder zu verlieren. Ich muß nach dieser Erfahrung sagen das mir die Bedeutung/ Gewichtung erst im nachhinnein bewußt wurde.
Mir kommen manchmal die Gedanken was wäre wenn ich diese zwei einschneidenen Erlebnisse in meinen Leben nicht gewesen wären. Das Glück in der Hand gehalte oder ihm ganz Nahe gewesen zu sein um dann zu sehen das nichts bleibt wie es ist.
Himmel hoch jauchzend geht ein her mit zu Tode bedrübt.
Soulmate gefunden
Sie verstarb nach kurzer Leidenzeit in der ich sie begleitete. Zum Trost wurde mir gesagt das manche Menschen niemals so eine besonder Beziehung erleben, in den Zwei in einander greifen wie aufeinander abgestimmte Zahnräder.Ich weiß das der Tod für sie besser war trotzdem ließ sie mich mit dieser Leere zurück.
kleines Feriendorf zuverkaufen
Dieses Objekt war ein Traum, die Lage, Infratruktur, Mitten im Thüringer Wald. Natürlich war es runter gekommen. Ich war bereit die nächsten 10 Jahre hart zu arbeiten ohne dafür gut leben zu können. Etwas schaffen.
Leider sollte es nicht sein. Ein Holländer hat etwas mehr geboten. Ein Jahr später hab ich es mir es nochmal angesehen, bis jetzt ist nichts passiert. Einfach nur Abschreibeobjekt. Das schmerzt mehr als wenn der Laden laufen würde.
Lieber Herr Pauli,
das sind sehr schmerzhafte Erfahrungen und ich danke Ihnen, dass Sie sie hier mitteilen.
Auch Verlusterfahrungen gehören zu unserem Leben dazu. Meine persönliche Erfahrung ist, dass alle unsere Erfahrungen uns dienlich sein können und dass wir daraus etwas mitnehmen können, was immer das im Einzelnen auch ist.
Manchmal kann es sein, offen und dankbar zu sein für das, was gerade ist. Manchmal kann es sein, durch Gefühle hindurchzugehen. Manchmal kann es sein, trotz allem zuversichtlich in die Zukunft zu sehen. Oder noch etwas ganz anderes, das mit dem individuellen Lebensweg zu tun hat.
Ein Trackback
[...] Das beste Maskottchen für unser Business-Rebirthing Experiment bei Monika Birkner… [...]