Monika Birkner

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Wie findet man seine Lebensaufgabe?

Von Monika Birkner | Samstag, 15. November 2008

Manche Menschen sind jahre-, wenn nicht jahrzehntelang auf der Suche nach ihrer Lebensaufgabe, ohne dass sie das Gefühl haben, wirklich voran zu kommen. Sie scheinen ewige Suchende zu sein. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer, die eigenen Lebensaufgaben zu finden.Wer als Kind “Schnitzeljagd” gespielt hat, weiß im Grunde schon,worauf es ankommt: den ausgelegten Hinweisen zu folgen.

Auch das Leben gibt uns zahlreiche Hinweise, und  zwar permanent. Das wurde mir bewusst, als mir dieser Tage einige Aufzeichnungen in die Hände fielen, die ich vor Jahren gemacht hatte. Die Themen, die ich dort notiert hatte, sind Themen, die mich auch heute noch bewegen, zum Beispiel:

Wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, tauchen diese Themen in der einen oder anderen Abwandlung immer wieder auf, wenn ich entsprechende Übungen in Seminaren oder beim Durcharbeiten von Büchern durchgeführt habe.

Und so geht es anderen auch. Jede/r hat bestimmte Themen – oft von Kindheit an -, die ihn/sie besonders interessieren. Jede/r hat bestimmte Werte, die ihm/ihr besonders wichtig sind.

Doch anders als bei der Schnitzeljagd aus der Kindheit werden diese Hinweise oft ignoriert. Man wartet vielleicht auf eine großartige Offenbarung des Lebenssinns, der Lebensaufgaben. Schön wäre es doch, wenn man morgens aus dem Fenster blicken und auf einer großen Plakatwand lesen könnte, was das Leben von einem erwartet. Oder wenn es klingelte und ein Besucher einem genaue Instruktionen gäbe. Doch derartiges geschieht wohl eher in Romanen oder in Filmen. Im “wirklichen” Leben sind die Hinweise etwas subtiler.

Doch sie sind vorhanden.

Und sie warten darauf, befolgt zu werden. Sie warten darauf, dass wir in Aktion treten. Sobald wir mit der Verwirklichung dessen beginnen, zu dem es uns zieht, erhalten wir auf mysteriöse Art und Weise Unterstützung.

Und auch das Umgekehrte kann geschehen: Dass dann, wenn wir die Zeichen zu lange ignorieren, das Leben uns etwas unsanfter daran erinnert. ichhabe einige Menschen kennen gelernt, die erst nach einer Erkrankung gewagt haben, ihren bisherigen beruflichen Weg zu verlassen, obwohl es schon lange innere Signale gab, dass dieser Weg nicht länger der richtige war.

Wie wäre es, die Suche nach dem Lebenssinn und der Lebensaufgabe aufzugeben? Damit meine ich nicht, dieses Thema zu ignorieren. Sondern ich meine, aus dem Modus des Suchens zu wechseln in den Modus des Handelns. Darauf zu vertrauen, dass das, was uns immer schon bewegt, in irgend einer Weise mit unseren Lebensaufgaben zu tun hat. Uns darauf einzustellen, dass wir durch das Tun mehr darüber hinausfinden, was das Leben von uns will, als durch unablässiges Grübeln.

Welches Projekt würden Sie – wenn Sie sich so verhielten – sofort in Angriff nehmen?

Zögern Sie nicht länger.

Fangen Sie an.

Am besten sofort.

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3 Leserkommentare zu “Wie findet man seine Lebensaufgabe?”

  1. HAPPY B’DAY Baby Lady Wanda | Doc Blog:
    15. November 2008 um 23:15 Uhr

    [...] Das beste Maskottchen für unser Business-Rebirthing Experiment bei Monika Birkner… [...]

  2. maya:
    29. November 2008 um 15:51 Uhr

    den sinn des lebens erkennen, ja, dass ist eine aufgabe. hat man den sinn gefunden, endlich, kann er in sekunden zerrinnen und fliesst davon…das leben ist ein fluss.

  3. Monika Birkner:
    3. Dezember 2008 um 12:02 Uhr

    Natürlich können sich Dinge ereignen,die den Sinn, so wie er bisher gesehen wurde, möglicherweise in Frage stellen oder auch manches unmöglich machen.Doch meine Erfahrung ist, dass auch diese Ereignisse – wenn man sie irgendwann aus dem Rückblick betrachtet – sehr viel Sinn ergeben und für unser Wachstum wichtig sind. Ich erlebe es mehr und mehr so, dass alles, was geschieht,ein unentbehrlicher Puzzlestein im Gesamtbild ist.

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